ERDE UND TEER // Liaison n°13 am 15. Januar

Prosa, Prosa, Prosa!

Die beste, unterhaltsame und feine Prosa kehrt ein und beehrt die Liaison – mit Fabian Bross (Parsimonie u.v.m.) sowie den Literaturstipendiaten der Stadt München 2015 – Sophia Klink und Markus Ostermair.

FABIAN BROSS studierte Linguistik, Phonetik & Sprachverarbeitung und Literaturwissenschaft auf Magister sowie Deutsch & Geographie auf das Lehramt für Gymnasien in München. Seit April 2014 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Stuttgart. Bross ist Mitbegründer der Literaturzeitschrift „Das Prinzip der sparsamsten Erklärung“ und des Ausstellungsraums „Linoleum-Club“ in München-Neuhausen. Die Süddeutsche Zeitung (31.12.2013) zählt ihn zu den jungen Menschen, die München „bunter und lebenswerter“ und „zu einer spannend Stadt“ machen.

SOPHIA KLINK, geboren 1993 in München, studiert Biologie an der LMU und flicht nicht selten naturwissenschaftliche Details in ihre Prosa. Sie wurde unter anderem zum Treffen junger Autoren und zu Seminaren der Bayerischen Akademie des Schreibens eingeladen. Für ihr erstes Romanprojekt bekam sie 2015 eines der Münchener Literaturstipendien.

MARKUS OSTERMAIR wurde 1981 in einem kleinen Dorf in Oberbayern geboren. Schulabbruch aus Mangel an Motivation. Abbruch der Karriere als Kaufmann aus Einsicht, dass es in der Wirtschaft kein richtiges Leben gibt. Studium des Lehramts für Deutsch und Englisch nebst Arbeit mit Obdachlosen und Organisation von HC-Punk-Konzerten im Kafe Kult in Oberföhring (www.kafekult.de). Derzeit Lehrer für Deutsch als Fremdsprache und Englisch und Arbeit am Debütroman „Der Sandler“, der die Parallelwelt der Obdachlosen beschreibt und für den er im Oktober 2015 ein Literaturstipendium der Stadt München erhalten hat.

Freitag, 15. Januar 2016
Einlass 19Uhr30, Beginn 20 Uhr
Eintritt 10/ erm. 5 Euro

Eine Lesereihe des Haus der kleinen Künste e.V.

Keller der kleinen Künste
Buttermelcherstr. 18 | 80469 München

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KOOPERATIONEN // Liaison-Spezial am 18. November

Mittwoch, 18. November 2015
Einlass 19Uhr30, Beginn 20 Uhr
Eintritt 10/ erm. 5 Euro

 

Für diese Sonderausgabe der “Liaison” hat sich die Münchner Lyrikszene zusammengefunden, um zu kooperieren. Über 20 Lyrikerinnen und Lyriker haben Zweierkonstellationen gebildet und eigens für den Abend gemeinsam Texte geschrieben, die sie vor Ort präsentieren werden. Die Vielfalt und Lebendigkeit der Lyrik aus München, an diesem Abend wird man sie in vollem Umfang erleben können.


Mit:

Andrea Heuser x Birgit Müller-Wieland, Alisha Gamisch x Matthias Dietrich, Markus Breidenich x Sabina Lorenz, Daniel Bayerstorfer x Nora Zapf, Anja Golob x Nikolai Vogel, Jonas Bokelmann x Wolfgang Berends, Karin Fellner x Markus Hallinger, Armin Steigenberger x Christel Steigenberger, Daniel Graziadei x Daphne Weber, Heike Fröhlich x Theresa Seraphin, Katharina Kohm x Krister Schuchardt, Heiner Hendrix x Verena Fiebiger, Àxel Sanjosé x Ayna Steigerwald, Ricarda Kiel x Tristan Marquardt (Initiator, Ko-Organisator)

 

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eins vor dem anderen // Liaison n°11 am 21. Oktober

Mittwoch, 21. Oktober 2015
Einlass 19Uhr30, Beginn 20 Uhr
Eintritt 10/ erm. 5 Euro

.

Dieser Abend gehört der Lyrik: Die Macher der Münchner Lesereihe meine drei lyrischen ichs beehren den Keller! Es erwartet euch kluge, junge Sprachkunst und am Wort operierende live-Dichtung.

Zu Gast sind die Lyriker Daniel Bayerstorfer, Tristan Marquardt sowie Niklas Lem Niskate, der seinen Gedichtband Privatnachrichten an Lem (Parasitenpresse 2015) vorstellen wird.

DANIEL BAYERSTORFER, geboren 1989 in München, ist Lyriker und Übersetzer. Er studierte Germanistik und Philosophie in München, Hangzhou und Padua und war Redakteur beim Münchner Studentenmagazin “Philtrat”. Er ist Mitorganisator der Lesereihe meine drei lyrischen ichs.

TRISTAN MARQUARDT, geboren 1987 in Göttingen, lebt in München und Zürich. Sein Debütband „das amortisiert sich nicht“ erschien im Frühjahr 2013 bei kookbooks. Er ist Mitglied des Berliner Lyrikkollektivs G13. Seit 2012 kuratiert er die Lesereihe meine drei lyrischen ichs in München, 2015 initiierte er den „Großen Tag der jungen Münchner Literatur“ und das erste Treffen junger Lesereihen mit Lyrik-Schwerpunkt. 2013 gewann er den 1. Preis beim Feldkircher Lyrikpreis gemeinsam mit Tabea Xenia Magyar.

NIKLAS LEM NISKATE, geboren 1981 in Halle (Saale), wuchs in Bern (CH), Nordrhein-Westfalen
und Berlin auf und lebt durch Zufall im Moment als Lyrik schreibendes Kaninchen in Oberösterreich. Studium der Untergrundarchitektur, Projektionsfelderwirtschaft und des Tunnelbaus. Diverse Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften, zuletzt in randnummer 5, LUKS Magazin #2 und DER GREIF #8. Startstipendium für Literatur des österreichischen Bundeskanzleramts 2014. Sein Lyrik-Debüt legte er mit dem Band Privatnachrichten an Lem, Köln 2015, vor.

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Eine Lesereihe des Haus der kleinen Künste e.V.

Keller der kleinen Künste
Buttermelcherstr. 18 | 80469 München

ÜBERFÜHRUNG // Liaison n°10 am 12. Juni // Sommerpause

ÜBERFÜHRUNG // Liaison n°10

Freitag, 12. Juni 2015
Einlass 19Uhr30, Beginn 20 Uhr
Eintritt 10/ erm. 5 Euro

mit

JONAS BOKELMANN, geboren 1984 in Duisburg, studierte Komparatistik, Skandinavistik und Geschichte in München und Reykjavík, betrieb verschiedenste Arbeitsalltäglichkeiten und etwas politischen Aktivismus. Er steht sich gegenwärtig im gemischten Doppel zweier Jobs selbst gegenüber, was ihn auf die stockende Suche nach einem Schreiben aus der Arbeitswelt gebracht hat. Er schreibt Gedichte und Kurzgeschichte für die Schreibwerkstatt der Komparatistik und andere Zusammenhänge.

MATTHIAS DIETRICH aus München schreibt (experimentelle) Prosa und in letzter Zeit v.a. Lyrik. Dabei interessieren ihn besonders das Ausloten der Möglichkeiten von Schrift-/Sprache und der Wahrnehmung von Welt in/durch Zeichen. Den Kulturbetrieb verfolgt er (wie eigentlich alles) eher kritisch, man hört und liest von ihm aber bisweilen bei Veranstaltungen oder auf http://www.md-thek.de.

THERESA SERAPHIN, geboren 1989 in Fürth, ist Studentin der Dramaturgie im auslaufenden Stadium. In den letzten Jahren war sie in studentischen sowie freien Theaterprojekten als Regisseurin und Autorin tätig. Darunter die Werkstattinszenierung ihres Stückes „Social Skin“ auf der Studiobühne der LMU (Regie: Theresa Schlichtherle). Von 2009 letztes Jahr leitete sie als Autorin und Regisseurin, zusammen mit Anna-Sophia Fritsche und Benedict I. Stampfli, die Theatergruppe Spielraum mit Damen im weisesten Alter; in diesem Rahmen entstand unter anderem die Produktion „Als würden wir den Frieden schon kennen“, die 2013 Premiere hatte.

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Eine Lesereihe des Haus der kleinen Künste e.V.

Keller der kleinen Künste
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ZWISCHENZEITEN // Liaison n°9 am 11. Mai!

Zwischenzeiten // Liaison n°9

+++++++++ 1 JAHR LIAISON +++++++++

Montag, 11. Mai 2015
Einlass 19Uhr30, Beginn 20 Uhr
Eintritt 10/ erm. 5 Euro

mit

MARA-DARIA COJOCARU, geboren 1980 in Hamburg, hat in München an der LMU Politikwissenschaft, Theaterwissenschaft und Recht als Nebenfach studiert und wurde 2011 mit einer Arbeit in der politischen Philosophie promoviert. Aktuell ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin für praktische Philosophie an der Hochschule für Philosophie München. Auslandsaufenthalte in England, Südafrika und den USA. 2007 Teilnahme an der Autorenwerkstatt des Lyrik-Kabinetts in München unter der Leitung von Christian Döring. 2008 erschien der erste Lyrikband, Näherungsweise, in der Lyrikedition 2000. Regelmäßige Beiträge zum Jahrbuch der Lyrik seit 2009. 2015 Teilnahme am Lyrikseminar „alles dicht“ der Bayerischen Akademie des Schreibens, sowie Finalistin beim Literarischen März in Darmstadt.

ALISHA GAMISCH, geboren 1990 in Tegernsee, ist nach einem Jahr Auslandsstudium in London wieder zurück in München, wo sie momentan versucht, ihr Lehramtsstudium in Sprachen und Philosophie abzuschließen. Sie arbeitet im entwicklungspolitischen bzw. sozialen Bildungsbereich und lässt Aspekte davon in ihre Texte einfließen. Sie schreibt Lyrik und Kurzprosa.

DANIEL GRAZIADEI genießt es zu lesen, schreiben, live zu tippen, Selbstgeschriebenes abzulesen und aufzusagen. Er mag Gedankenbilder aus seinem Kopf in andere Ohren und Herzen tragen. 2007 ging danwillschreiben.de online, 2010 erschien ‚geh dichter‘. In letzter Zeit vermehrt BildGedichte mit eigenen Worten und selbstgeschossenen Fotos, live Performances an der Reiseschreibmaschine, Gemeinschaftsprojekte mit Künstlern verschiedenster Art. danwillschreiben.de

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Eine Lesereihe des Haus der kleinen Künste e.V.
im Keller der kleinen Künste
Buttermelcherstr. 18 | 80469 München

FRAGMENTE DES ABSURDEN // Liaison n°8 // die Lesereihe im Keller der kleinen Künste

Fragmente des Absurden // LIAISON n°8

Mittwoch, 11. März 2015
Einlass 19Uhr30, Beginn 20Uhr
Eintritt 10/ erm. 5 Euro

mit

JOHANNA MÜLLER (1988): Bildhauerschule, danach Sprachkunststudium in Wien, studiert Bildnerisches Gestalten und Therapie an der AdbK. Sie veröffentlicht 2013 ‚Das Ottakringding‘. Schreibt und zeichnet. Johanna Müller findet es verwirrend in der dritten Form Singular über sich zu schreiben. Aber: http://www.kiwisch.tumblr.com

ANDREAS RENTZ wurde 1987 n. Chr. geboren und wird voraussichtlich im Verlauf des 21. Jahrhunderts sterben, sollte nicht rechtzeitig das Unsterblichkeitsgen erfunden werden, das er aber aus Bescheidenheitsgründen vermutlich sowieso für sich ablehnen würde. Bis es soweit ist, studiert er Geschichte (wobei es sein Ziel ist, das UFO-Phänomen im Mittelalter nachzuweisen) und schreibt Kurzgeschichten wie Gedichte, die ihm von den einen Lob, von den anderen Kritik, von den meisten jedoch Ignoranz eingebracht haben, was er selbst immer noch besser findet als Kritik.

DAPHNE WEBER liest nicht. Daphne kann nicht lesen. Daphne studiert nicht Theaterwissenschaft und Germanistik. Daphne hospitiert nicht bei Gerhard Polt und Johan Simons. Daphne atmet nicht. Daphne drückt keine Lichtschalter. Daphne mag das Rationaltheater nicht. Daphne schreibt nicht für mucbook und philtrat. Daphne schreibt überhaupt nicht. Daphne trinkt kein Bier und keinen Schnaps. Daphne hasst Musik. Daphne hasst Lesungen.

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liaison nr 8

Eine Lesereihe des Haus der kleinen Künste e.V.

Keller der kleinen Künste
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